Ralf Schuhmacher droht Arbeitslosigkeit

Erst kürzlich verlängerte Nick Heidfeld bei BMW-Sauber,
somit bleibt Ralf Schuhmacher der letzte Deutsche ohne
Team für die Rennsaison 2008. Der Druck auf Ralf wird
jetzt natürlich noch größer, er muss unbedingt Ergebnisse
vorweisen, sonst sieht es ganz schlecht für ihn aus. Am besten
sollte er schon beim großen Preis der Türkei in Istanbul
damit anfangen. Um sein Können unter Beweis zu stellen
bleibt Ralf Schuhmacher jetzt nur mehr ein Saisondrittel.
Da nun offenbar Rosberg bei Toyota im Gespräch ist,
könnte ausgerechnet sein Landsmann ihn aus der Formel 1
werfen. Auch Schuhmachers Manager Hans Mahr steht
inzwischen etwas Verzweiflung ins Gesicht geschrieben.
Er beteuert zwar es gäbe noch einige Möglichkeiten, bei
Ralfs Ergebnissen im heurigen Jahr könnte es allerdings
wirklich eng werden. Trotz dieser extrem brenzlichen
Situation bleibt Schuhmacher gelassen und denkt nicht
dran nächstes Jahr nicht mehr in der Formel 1 zu fahren.
Diese Einstellung zum Rennsport unterscheidet ihn nach
Meinung der Experten von seinem großen Bruder Michael.
Dieser sei Rennen gefahren aus Leidenschaft und weil er
Spaß daran hatte. Bei Ralf schaut es da ganz anders aus,
dieser hat es offenbar seinem Bruder zu verdanken, dass
er in der Formel 1 fährt. Ralf geht es mehr ums
Geld und nicht um den Rennsport selbst, er empfindet
dies eher als Arbeit an, mit der er sein täglich Brot verdient.

Einen Kommentar schreiben